Wasser - Lebensmittel Nr.1
Die Landschaft, das Landschaftsbild, die Natur- und Kulturlandschaft werden vielerorts von den Menschen als einmalig empfunden und geschätzt. Dies gilt besonders für alpine und hochalpine Landschaften. Sie berühren und interessieren die Menschen seit jeher und stellen zunehmend bevorzugte Erholungsgebiete dar. Diese alpinen und hochalpinen Regionen sind daher unversehrt und bleibend in ihrer beeindruckenden Schönheit zu erhalten und zu sichern!
Die Petzen stellt ein unverzichtbares Kapital in unserer Region im Hinblick auf ihre Funktion als Trinkwasserversorger und Erholungslandschaft dar. Solche Regionen werden in Zukunft immer gefragter sein und sollen sich in diese Richtung entwickeln dürfen. Windparks, oder ähnliche Großprojekte auf dem hochsensiblen Karststock der Petzen, birgen zusätzliches Risiko und würden die Wasserqualität und den Erholungswert unserer Region massiv beeinträchtigen!
Auszug - Grundwasserschutzgebiete im Petzen Karstaquifer
Schutzgebietsüberlegungen für die genutzten Quellen des Petzen Karstaquifers können nur grenzübergreifend gemacht werden, da der Karstwasserabfluss im Bereich der Petzen grenzübergreifend erfolgt. Die Hochfläche der Petzen von der Wackendorfer Spitze zur Mala Peca ist für beide Staatsgebiete als besonders sensibler Bereich anzusehen, da hier die Verkarstung in Form von Dolinen besonders ausgeprägt ist und der Markierungsversuch gezeigt hat, dass die hier infiltrierenden Wässer sowohl in Slowenien, als auch in Österreich zum Wiederaustritt gelangen.
Das heißt, dass der Grenzkammbereich zwischen Ludwigshütte und Wackendorfer Spitze Einzugusgebiete der Quellen auf österreichischer und slowenischer Seite aufweist, die sich überlappen. Ein Schutz dieses bedeutenden Wasservorkommens sollte daher im Interesse beider Staaten sein.